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Ich bin Pinguin

ab 4 Jahren, ohne Sprache

Zwei Eier im Schneesturm der Antarktis. Aus dem einen schlüpft ein Pinguin, aus dem anderen ein anderer Vogel. Gemeinsam erleben sie viele Abenteuer. Sie sind einander alles, was sie haben und alles, was sie kennen. Der kleine Vogel nimmt den Pinguin als Mutter an, und lernt von ihm alles, was dieser weiß. Das ist nicht so viel! Er hat ja keine Flügel zum Fliegen und kann nur watscheln … Pia Katharina Jendreizik (Taub*) und Anou Pfaffenberger (hörend) erzählen über Performance und Puppenspiel ohne ein gesprochenes Wort diese Geschichte über Unterschiede in Freundschaft und Familie.

Die Vogel-Puppe und die Robbe schauen sich an.
Der Pinguin, gespielt von Pia Jendreizik, schläft. Der Vogel wacht gerade auf und schleicht sich leise davon.
Das Iglu bei Nacht. Von außen wird ein Schneesturm drauf projiziert.
Bild
Die beiden Iglus bei Nacht. Von außen wird eine Eislandschaft auf projiziert. Der Vogel und der Pinguin sind nur als Schatten zu sehen, in den Iglus sitzen ein paar Kinder und schauen zu.
Der Pinguin, gespielt von Pia Jendreizik, sitzt neben einem großen Ei. Das ist gerade aufgebrochen, heraus schaut ein grauer Vogel. Die Vogel-Puppe wird gespielt von Andreas Pfaffenberger, er steht hinter dem Ei.
Der Vogel legt seinen Kopf in den Schoß des Pinguins. Von oben rieselt ein bisschen Schnee.
Versöhnung: Vogel und Pinguin schauen sich erleichtert an.
Der Pinguin, gespielt von Pia Jendreizik, und der Vogel, gespielt von Andreas Pfaffenberger, stehen sich im Streit gegenüber.
Der Vogel, gespielt von Andreas Pfaffenberger, und der Pinguin, gespielt von Pia Jendreizik, schauen ganz aufgeregt in die Ferne. Sie kämpfen gemeinsam gegen einen hier im Foto nicht zu sehenden Gegner.
Team

Von und mit: Pia Katharina Jendreizik (Schauspiel), Anou Pfaffenberger (Puppenspiel)

Regie: Wera Mahne

Text, Ausstattung und Puppenbau: Anna Siegrot

Video, Dramaturgie, Bühne: Declan Hurley

Produktionsleitung: Esther Schneider

Kommunikationsassistenz: Brice Stapelfeldt, Kristina Kiehn

Fotos (c) Christian Herrmann

"Die Kinder sind eingetaucht wurden mitgerissen und haben mitgelitten. Noch auf dem Heimweg haben sie von den Eindrücken erzählt und gefragt warum denn der Vogel jetzt weggeflogen sei, warum der Pinguin die Höhle aufgemacht habe und so weiter. Sie waren sehr beeindruckt von der Performance, auch ich als Lehrperson wurde zum Träumen eingeladen und zum Nachdenken angeregt."

Kindergartenlehrperson, Zürich, 22.01.2025